Es ist wieder soweit: Die neue Amtszeit für Schöffinnen und Schöffen startet am 1. Januar 2019

Ein sehr wichtiges, verantwortungsvolles und interessantes Ehrenamt.

Ab sofort läuft die Vorschlagszeit: Für insgesamt fünf Jahre können sich geeignete Bürgerinnen und Bürger als Schöffinnen und Schöffen für die Erwachsenen- und Jugendstrafkammern wählen lassen.

Unter einem Schöffen versteht man einen ehrenamtlichen Richter, der, ohne eine juristische Ausbildung haben zu müssen, während der Hauptverhandlung ein Richteramt in vollem Umfang und mit gleichem Stimmrecht wie ein Berufsrichter bekleidet. Gemeinsam mit den Berufsrichtern entscheiden sie über Schuld und Strafe des Angeklagten. Die Beteiligung von ehrenamtlichen Laienrichtern in der Strafjustiz ist ein wichtiges Element des demokratischen Rechtsstaates. Sie stärkt das Vertrauen der Bürger in die Strafjustiz und trägt zu einer Rechtsprechung bei, die lebensnah ist. Die Schöffen bilden in dieser Weise ein Bindeglied zwischen Staat und Bürger. Dementsprechend erfüllt der Schöffe eine verantwortungsvolle Aufgabe.

Um Schöffin oder Schöffe zu werden muss man bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

Wer diese erfüllt kann sich vorschlagen lassen oder auch selbst bewerben.

Weitere Informationen sind den Links zu entnehmen.

Wir beraten Sie gern, wenn Sie sich bewerben möchten.

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