Straffällige brauchen Ihre ehrenamtliche Hilfe

Logo LotseMenschen, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind, brauchen Hilfe - besonders, wenn sie zu einer Freiheitsstrafe verurteilt wurden. Sie brauchen Hilfe von der Gesellschaft, in der sie nach Verbüßung ihrer Strafe weiterleben werden.
Häufig sind Strafgefangene durch zerrüttete Familienverhältnisse, Arbeitslosigkeit oder Sucht in Schwierigkeiten geraten und in die Kriminalität abgerutscht. Häufig fehlt in der Haft die Unterstützung durch die Familie oder Freunde. Die Strafe ändert normalerweise nichts an der Sucht, an Schulden, an Beziehungsschwierigkeiten.
Menschen, die zu einer Haftstrafe verurteilt wurden, leiden häufig unter der Isolation. Wenden sich Angehörige ganz ab, sind Angst und Unsicherheit die Folgen. Vorurteile in der Bevölkerung erschweren es Strafgefangenen, Anschluß an andere Menschen zu finden und in die Gesellschaft wieder integriert zu werden. Nach langer Haft müssen Strafgefangene vieles neu lernen, um den Alltag zu bewältigen.

Kontakte und Gespräche mit Menschen, die von außen kommen, helfen den Strafgefangenen. Rechtzeitige Hilfe fördert den Neustart in ein selbständiges Leben, rechtzeitige Hilfe kann den Rückfall verhindern, kann Kosten für unsere Gesellschaft sparen.

Jede und jeder kann helfen: Unabhängig von Alter, Nationalität und Berufsausbildung. Auch Sie können helfen - als Betreuer im Strafvollzug, als ehrenamtlicher Bewährungshelfer oder auch als Schöffe oder Schiedsperson. Ihre Neigungen, Kenntnisse und die Ihnen zu Verfügung stehende Zeit bestimmen den Umfang und die Art Ihres Einsatzes.

Lernen Sie die Möglichkeiten und Chancen ehrenamtlicher Betreuung im Strafvollzug kennen. Die nächsten Informationsabende finden am

Mittwoch, 29. März 2017

Donnerstag, 29. Juni 2017

Dienstag, 19. September 2017

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Donnerstag, 7. Dezember 2017

jeweils von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr im VHS-Bildungszentrum Gelsenkirchen, Ebertstr. 19, 45879 Gelsenkirchen statt.

Weitere Informationen:

www.projekt-lotse.de