Fortbildungsangebote 2019

Traumasensibler Umgang mit Flüchtlingen

Alleine im Jahr 2015 und 2016 sind schätzungsweise eine Viertelmillion Flüchtlinge nach Deutschland gekommen.
„Ohne eine Behandlung der Traumata kann keine Integration gelingen“, so der Neuropsychologe Frank Rösler.
Der angemessene Umgang mit traumatisierten Menschen erfordert spezielle Kenntnisse und Kompetenzen. Immer häufiger begegnen uns traumatisierte Menschen im Beratungskontext.
Psychotraumatologie ist eine wissenschaftliche Disziplin, in der die Ursachen, der natürliche Heilungsverlauf seelischer Verletzungen und die Möglichkeiten der Erholung und Heilung behandelt werden.
Die Referentin ist Fachberaterin für Psychotraumatologie. Sie bietet Fachkräften, Erenamtlichen und Multiplikator/innen einen kurzen Exkurs in diese wissenschaftliche Disziplin an, um eine mögliche Traumatisierung bei den Flüchtlingen erkennen und in Akutphasen richtig handeln zu können.
Wann spricht man von einer Traumatisierung? Wie entsteht eigentlich ein Trauma?
Ein weiteres Ziel des Seminars ist es, die eigenen Kenntnisse mit Distanzierungs- und Stabilisierungstechniken für die Zusammenarbeit mit Traumatisierten zu erweitern.

Referentin:       Miriam Umek, RE/init e. V.
Termin:             Montag, 13.06.2019 - 17:00 Uhr bis 19:30 Uhr
Ort:                   Bildungszentrum (VHS), Raum 123
                         Ebertstraße 19 · 45879 Gelsenkirchen
Anmeldung:      Ehrenamtsagentur Gelsenkirchen e. V., Ahstraße 9,
                         45879 Gelsenkirchen, Tel: 0209 / 179 893 - 0
Kosten:             keine
TN-Zahl:           max. 15 Personen

 

 

Arbeitsmarkt und Flüchtlinge – Bedingungen für die Integration

Der Zugang zu (Aus-)Bildung und Arbeit für Geflüchtete ist streng geregelt.
Dabei stellen sich für Helfer/innen in der Flüchtlingsarbeit viele Fragen:
Wer darf wann was, unter welchen Bedingungen tun und welche Auswirkungen hat das?
In der Veranstaltung findet ein Erfahrungsaustausch zu den aufgeführten
Stichpunkten statt:

  • Situation der Flüchtlinge im Herkunftsland, auf der Flucht und im Zielland
  • Erkennen der Zugehörigkeit zum Rechtskreis SGB II oder SGB III
  • Die rechtlichen Aspekte der verschiedenen Aufenthaltsstatus
  • Klärung des Zugangs zum Arbeitsmarkt
  • Klärung des Zugangs zu Ausbildung
  • Zusätzlichen Hilfen für die Arbeitsaufnahme
  • Zugang zu Schulbildung
  • Wege der Anerkennung von ausländischen Qualifikationen


Die Teilnehmenden bekommen einen Einblick in die rechtlichen Zusammenhänge zwischen dem Ausländerrecht und dem Sozialgesetzbuch II und III.
Zielgruppe sind haupt- und ehrenamtlich Tätige in der Flüchtlingsarbeit.
Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Auf die Fragen der Teilnehmer/innen kann individuell eingegangen werden.

Referent:            Mathias Stratmann, RE/init e. V.
Termin:               Montag, 18.03.2019 - 16:00 Uhr bis 18:30 Uhr
Ort:                     Bildungszentrum (VHS), Raum 205
                           Ebertstraße 19 - 45879 Gelsenkirchen
Anmeldung:        Ehrenamtsagentur Gelsenkirchen e. V., Ahstraße 9,
                           45879 Gelsenkirchen, Tel: 0209 / 179 893 - 0
Kosten:               keine
TN-Zahl:             max. 20 Personen

 

 

Informations- und Fortbildungsangebote 2019