Zweimal pro Monat ein Ort der Begegnung - Das Tafel-Café „Kaffeepott“

Rotary Club Gelsenkirchen und Deutsche Postcode Lotterie helfen mit Spenden bei der Finanzierung

Im Jahr ihres 20. Bestehens macht die Gelsenkirchener Tafel ihren Kunden, Nachbarn und Ehrenamtlichen ein ganz besonderes Geschenk: In den Räumlichkeiten der Ausgabestelle Hansemannstraße 16 eröffnet der Verein in der Altstadt das Tafel-Café „Kaffeepott“.

Zunächst zweimal pro Monat soll es nachmittags zwischen 15 und 18 Uhr in den hellen Räumlichkeiten nach Kaffee und Kuchen duften. Die Eröffnung ist zur Feier des 20jährigen Tafel-Geburtstags für September 2018 geplant. Der Rotary Club Gelsenkirchen gab 2017 mit einer 3000-Euro-Spende den Anstoß. Prof. Dr. Gerd Bittner und Josef Jaeger vom Rotary Club Gelsenkirchen: „Der Rotary Club Gelsenkirchen unterstützt im Rahmen seiner sozialen Projekte gerne in diesem Jahr die Gelsenkirchener Tafel. Die wichtige Arbeit des Vereins und das Engagement der Mitarbeiter sind aus unserer Sicht sehr beachtlich und anerkennenswert.“

Die Deutsche Postcode Lotterie sorgte nun mit einer Finanzspritze von 20.000 Euro dafür, dass die Idee Wirklichkeit werden kann. Denn die „Gelsenkirchener Tafel leistet einen wertvollen Beitrag für den sozialen Zusammenhalt in ihrer Stadt", erklärt Nicolas Berthold, Sprecher der Deutschen Postcode Lotterie, Düsseldorf. "Umso mehr freuen wir uns, dass wir dank unserer Teilnehmer das ‚Tafel-Café‘ mit 20.000 Euro unterstützen. Wir sind sicher, dass viele Gelsenkirchener das Tafel-Café als Begegnungsstätte und Ort der sozialen Kommunikation, Integration und Information nutzen werden. Für den weiteren Verlauf des Projekts wünschen wir der Gelsenkirchener Tafel alles Gute.“ 

Das geplante Tafel-Café „Kaffeepott“ soll ein Ort der Begegnung werden. Im Namen des Vereins bedankten sich Bartsch und Bremer bei den Spendern: „Ohne diese wertvolle Unterstützung wäre unsere Idee nicht umzusetzen. Jetzt können wir unseren Kunden Gelegenheit geben, sich auch außerhalb der normalen Tafel-Öffnungszeiten besser kennenzulernen.“ Neben der täglichen Lebensmittelausgabe schafft der „Kaffeepott“ so ein regelmäßiges Angebot, das im Altstadt-Quartier in ungezwungener Atmosphäre zu Begegnung und Austausch anregt. Kleine Veranstaltungen mit Künstlern oder Informationsveranstaltungen mit Verbraucher- und Mieterschutzorganisationen sollen das Konzept abrunden, so Tafel-Geschäftsführer Hartwig Szymiczek.

Die Gelsenkirchener Tafel

Ende Mai sahen sich die Spender gemeinsam mit den Tafel-Vorständen Christine Bartsch und Anne Bremer sowie Tafel-Geschäftsführer Hartwig Szymiczek in den für das Café vorgesehenen Räumen um. Das ehemalige APD-Verwaltungsgebäude ist eine von insgesamt sechs Ausgabestellen der Gelsenkirchener Tafel, die pro Woche rund 5.000 Menschen in 2.500 Haushalten mit Lebensmitteln aller Art unterstützt. Dabei helfen 170 Ehrenamtliche und 100 Tafel-Mitglieder. Mit 550 Pausenbroten täglich sorgt die Gelsenkirchener Kinder-Tafel dafür, dass Kinder nicht hungrig im Unterricht sitzen. Aus dem „Kinderkleiderschrank“ dürfen sich Familien mit Kleidung und Spielzeug ausstatten. Gegründet wurde der Verein 1998.

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